Aktuelles DSL in Striesen
3.05.2008
kein-DSL veröffentlicht deutschlandweiten
Breitbandbedarfsatlas
Im April 2008 soll in bis zu 2.500 deutschen Gemeinden
gar keine oder eine unzulängliche Breitbandversorgung
bestehen. Bis zu sechs Millionen Menschen sollen damit ohne
Chance auf breitbandige Internetzugänge sein. Selbst wenn
man konservativere Schätzungen zugrunde legt, muss man von
800 bis 1.000 betroffenen Gemeinden und bis zu einer
Million Menschen ausgehen. Wenn sich die Bestellung eines
Breitbandanschlusses alles andere als Allerweltsvorgang
entpuppt, sollen Informationen über Alternativen bereit
stehen. Mit dieser Absicht wurde vor drei Jahren der
Breitbandatlas des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie (BMWi) ins Internet gestellt. Doch auch in
seiner aktuellen Auflage ist er für abschlägig beschiedene
Breitbandinteressenten nicht wirklich brauchbar. Genau wie
viele Versorgungskarten großer Telekommunikationsanbieter
zeichnet er ein Verfügbarkeitsbild, das die vor Ort
Betroffenen häufig als unzutreffend schildern.
Gerade mittelständische Anbieter suchen ihre Chance, zügig
in unversorgten Bereichen eine Infrastruktur zu errichten.
Dazu bedarf es der zuverlässigen Information über die vor
Ort bestehende Nachfrage.
Diese Aufgabe erfüllt der neue deutschlandweite
Breitbandbedarfsatlas der Interessengemeinschaft kein-DSL (www.kein-dsl.de).
Unter
www.Schmalbandatlas.de
können Breitbandinteressenten ihre Breitbandnachfrage und
die gewünschte Bandbreite eintragen. Auch wenn bereits sog.
Breitbandzugänge wie DSL light bestehen, deren
Geschwindigkeit als zu langsam empfunden wird, wird dies
erfasst. Die Webseite bereitet diese Nachfrage auf und
bildet sie auf einer Landkarte ab. So entsteht eine
Nachfragebündelung, auf die Anbieter reagieren. So kann der
Atlas zum bedarfsgerechten Ausbau von breitbandigen
Internetzugängen in Deutschland beitragen.
Darüber hinaus führt kein-DSL eine Datenbank insbesondere
mittelständischer Anbieter von Breitbandzugängen. Im
Bedarfsatlas kann man sich anzeigen lassen, wo diese
Anbieter ihre Angebote zur Verfügung stellen. Anders als
der Breitbandatlas des BMWi zeigt der Atlas von kein-DSL
gerade die Lösungen kleiner und mittlerer Unternehmen, die
oft bereits bei 20..30, mitunter sogar weniger Nachfragern
bereit sind, Breitbandzugänge zum Internet aufzubauen.
Dies eröffnet regionalem Engagement für eine
Breitbandlösung auch die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme
mit Anbietern "aus der Nachbarschaft"
oder zum Erfahrungsaustausch über einen Anbieter bzw.
dessen Breitbandangebot.
Tragen Sie Ihren Breitbandbedarf und Ihren
Bandbreitenwunsch ein:
www.Schmalbandatlas.de
|