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Aktuelles DSL in Striesen
26.06.2007
Dresdner gründen Bürgerinitiative DSL für Striesen
Am 25.Juni 2007 hat sich die Bürgerinitiative DSL für
Striesen gegründet.
„Die Mitglieder der Bürgerinitiative verfolgen ein
gemeinsames Ziel: Wir möchten, dass auch in unserem
Stadtteil für Privatnutzer und Unternehmen eine DSL-fähige
Lösung im Rahmen des VDSL Ausbaus (VDSL-
Hochgeschwindigkeitsnetz) in der Stadt Dresden durch die
Deutsche Telekom angeboten wird“, so die Initiatoren der
Bürgerinitiative Steffen Kaden und Martin Modschiedler.
Die Bürgerinitiative wird sich für die Interessen der
Striesener Bürger, die sich für einen schnellen
Internetanschluss interessieren, gegenüber der Deutschen
Telekom und anderen alternativen Anbietern engagieren.
Dazu sind bisher folgende Vorhaben geplant oder bereits in
Arbeit:
• Stadtratsinitiative DSL für Striesen
• Aufbau Gespräche mit der Deutschen Telekom, T-Com,
Technische Infrastruktur
Niederlassung Mitte-Ost und anderen alternativen Anbietern
• Bürgerinformation und Unterschriftensammlung sowie
Interessenbekundung durch die
Striesener Bürger
Die Bürgerinitiative DSL für Striesen ist eine Initiative
von Bürgern, Vereinen und Unternehmern. Sie steht allen
offen, die sich diesem Ziel anschließen wollen.
Als Gründungsmitglieder haben sich bisher folgende Dresdner
Bürger und Vereine der Bürgerinitiative DSL für Striesen
angeschlossen:
• Steffen Kaden, Angestellter, 01277 Dresden (Vorsitzender)
• Martin Modschiedler, Rechtsanwalt, 01277 Dresden,
(Vorsitzender)
• Dr. Werner Barlmeyer, Direktor Stadtmuseum Dresden
• Andreas Lämmel, Abgeordneter des Deutschen Bundestages
• Verein der Freunde der Dresdner Kapellknaben, vertreten
durch den 1. Vorsitzender des
Vereins Jens Daniel Schubert
• Peter Krüger, Judoclub Arashi Dresden e.V., 01277 Dresden
• Carsten Prokop, Vorstand SDV AG, 01277 Dresden
• Keneth Köth, Rechtsanwalt, 01277 Dresden
• Sebastian Kieslich, Pressereferent, 01309 Dresden
• Bodo Kilian, Angestellter, 01277 Dresden
• Monika Barlmeyer, wiss. Mitarbeiterin, 01277 Dresden
• Ute Satelmajer, Angestellte, 01309 Dresden
• Daniel Stich, Mitarbeiter JVA, 01277 Dresden
• Walter Rogge, 01277 Dresden
• Axel Lohmann, Angestellter, 01309 Dresden
• Gert Imhof, Versicherungsangestellter, 01309 Dresden
• Matthias Falk, Angestellter, 01309 Dresden
• Rolf Arnade, Rechtsanwalt, 01277 Dresden
• Theo Ludwig, Jurist, 01309 Dresden
• Michael Hirschmann, Internatsdirektor der Dresdner
Kapellknaben
• Frank Weimert, Berufsschullehrer, 01309 Dresden
• Martin Wünschmann, Angestellter, 01309 Dresden
Bis Ende 2007 baut die Deutsche Telekom in Dresden ein
VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz auf. Mit Übertragungsraten
von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erhalten
Privathaushalte und Unternehmen schnelle Internetanschlüsse
und können innovative Multimediadienstleistungen inklusive
internetbasiertes Fernsehen in HD-Qualität nutzen.
VDSL ist derzeit die schnellste verfügbare DSL-Technik.
Bereits 2006 wurden von der Deutschen Telekom in 12
deutschen Städten, darunter auch Leipzig, VDSL-Netze
aufgebaut. Im Jahr 2007 sollen weitere 15 Städte folgen. Ab
2008 ist der Ausbau auf insgesamt 50 Städte geplant.
Für den Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes sind
umfassende technische Arbeiten erforderlich. In Dresden
werden insgesamt 350 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Die
derzeit vorhandenen 830 Verzweigergehäuse werden durch
leistungsfähigere neue Gehäuse ersetzt. Die erforderliche
Breitbandtechnik zur Versorgung der Gebiete wird in diesen
neuen Gehäusen untergebracht. Die Bauarbeiten sollen von
März bis Oktober 2007 durchgeführt werden.
Die Deutsche Telekom hat dazu mit der Stadt Dresden einen
Objektvertrag abgeschlossen, mit dem ein beschleunigtes
Genehmigungsverfahren für die Bauarbeiten erreicht werden
soll. Der Verwaltungsvorstand hatte dem Vorhaben bereits im
November 2006 zugestimmt.
Nach Abschluss der Ausbauarbeiten haben ca. 175.000
Haushalte in Dresden (86 %) die Möglichkeit, das Internet
in dieser Leistungsdimension zu nutzen.
Bisher war die Nutzung des Internets in DSL-Geschwindigkeit
noch nicht in allen Dresdner Stadtteilen möglich. Beim
Aufbau des Telefonnetzes in den 1990er Jahren kam
Glasfasertechniktechnik (OPAL-Netz) zum Einsatz, die den
heutigen Anforderungen an schnelle DSL-Verbindungen nicht
genügt. Zu den betroffenen Stadtgebieten zählen u. a.
Blasewitz, Tolkewitz, Striesen, Gruna, Löbtau, Pieschen,
Klotzsche und Hellerau, wobei es teilweise den kompletten
Stadtteil oder nur einzelne Straßen im Stadtteil betrifft.
Die Deutsche Telekom hat während der Pressekonferenz am
11.5.2007 im Dresdner Rathaus angekündigt, auch die
Stadtgebiete, wo bisher noch keine Nutzung des Internet in
DSL-Geschwindigkeit möglich war, im Rahmen des
VDSL-Projektes mit auszubauen. Die DSL-Fähigkeit des Netzes
soll dabei teilweise durch das Verlegen neuer
Kupferleitungen oder durch den Ausbau der Technik ereicht
werden.
Diese Ankündigung der Deutschen Telekom gilt mit einer
Ausnahme: Ca. 27.000 Anschlüsse im Stadtteil Striesen
werden vorerst nicht versorgt. Als Grund gibt die Deutsche
Telekom technische Rahmenbedingungen an, die einen Ausbau
derzeit als nicht wirtschaftlich erscheinen lassen.
Wir möchten, dass auch in diesem Stadtteil für Privatnutzer
und Unternehmen eine DSL-fähige Lösung durch die Deutsche
Telekom angeboten wird. Wir glauben, dass bei genauer
Betrachtung der Rahmendaten des Stadtteiles Striesen, wie
beispielsweise der höchsten Bevölkerungsdichte in der Stadt
Dresden, eine wirtschaftlich darstellbare Lösung gefunden
werden sollten.
Kontakt: Steffen Kaden, Vorsitzender BI DSL für Striesen,
Telefon (0172) 36 78 300
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