Aktuelles DSL in Striesen
23.02.2010
Telekom schließt in Dresden mit innovativer Technik
"weiße Flecken" in der Breitbandversorgung
Neuartige GPON-Technik ermöglicht DSL-Ausbau in den
Stadtteilen Striesen und Blasewitz
Telekom Komplettpakete: Entertain und Call & Surf ab sofort
verfügbar
Eine zukunftsweisende
Innovation geht online: Die Deutsche Telekom hat in den
letzten 16 Monaten im Rahmen einer Technik-Pilotierung in
Dresden die neue GPON-Breitbandtechnik installiert. Heute
erfolgte der Startschuss für den Anschluss interessierter
Kunden. GPON - das Kürzel steht für Gigabit Passive Optical
Network - ermöglicht es, auch in Gebäuden DSL und VDSL
anzubieten, die ab dem Hausanschluss komplett über
Glasfaserleitungen an das Telekommunikations-Festnetz
angebunden sind. Nach aufwendigen Installationsarbeiten und
umfangreichen Tests kann nun ein großer Teil der Haushalte
der Dresdner Stadtteile Striesen und Blasewitz die Vorteile
der Breitbandkommunikation genießen. Kunden surfen mit
Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s im Internet und erleben
mit Entertain von T-Home Fernsehen in einer neuen
Dimension. Die Deutsche Telekom hat damit in der
sächsischen Hauptstadt ein einmaliges technisches
Pilotprojekt für den Ausbau einer leistungsstarken
Breitband-Infrastruktur erfolgreich realisiert.
"Wir freuen uns, dass wir jetzt dank modernster Technologie
auch in Striesen und Blasewitz unsere vielfach
ausgezeichneten Breitband-Services anbieten können", sagt
Dr. Georg Sporckmann, Leiter des Projektes in Dresden. "Für
die Einwohner hat sich das Warten gelohnt. Mit der völlig
neuartigen GPON-Technik verfügen wir erstmalig über eine
Alternative, Breitbandanschlüsse in bisher nicht versorgte
Glasfaser Gebiete zu bringen."
Ziel des Pilotprojekts im bevölkerungsreichsten Stadtteil
Dresdens ist es, umfassende Erfahrungen mit der
Installation der GPON-Technik, ihrer Eignung für moderne
Breitbandanwendungen wie Entertain und mit der
Kundenakzeptanz zu sammeln. Im Verlauf des Pilotbetriebs
wird die Deutsche Telekom die Ergebnisse auswerten und eine
grundsätzliche Entscheidung über den künftigen Einsatz von
GPON treffen. Das Projekt in Dresden ist Bestandteil der
Initiative "Mehr Breitband für Deutschland", in deren
Rahmen die Deutsche Telekom den DSL-Ausbau in bisher
unversorgten Gebieten systematisch vorantreibt.
Bei der in Dresden eingesetzten FTTB-Bauweise
GPON-Technologie erfolgt die Installation der
erforderlichen Komponenten für die Internet-Zugangstechnik
direkt am Hausanschluss. Im Unterschied dazu sind bei
herkömmlichen DSL-Anschlüssen die erforderlichen
Netzwerkkomponenten in zentralen Verteilerkästen auf der
Straße oder in der nächstgelegenen Vermittlungsstelle
untergebracht. Bislang war es aus technischen Gründen nicht
möglich, Glasfaser-Anschlussbereiche mit DSL zu versorgen,
da die DSL-Technologie auf Kupferleitungen basiert. Die
Hausverkabelung mit Kupferadern bleibt auch bei der neuen
GPON-Technik unverändert. Besonderer Vorteil: Da die
GPON-Technik direkt in den Gebäuden installiert ist, stehen
den Kunden die vollen Bandbreiten der gebuchten Produkte
zur Verfügung.
In den Wohnungen der Kunden kommen wie bei allen anderen
DSL-Anschlüssen ein Splitter, ein DSL-Router sowie
gegebenenfalls der für Entertain notwendige Media Receiver
zum Einsatz. Die Bewohner der beiden Dresdner Stadtteile
können ab sofort alle Standard-Festnetzangebote der
Deutschen Telekom für Privatkundenbuchen und nutzen -
Fernsehen in HD-Qualität inklusive.
(Pressemitteilung Deutsche Telekom AG) |