Aktuelles DSL in Striesen
12.11.2008
Deutsche Telekom informiert zu DSL in Striesen
Pressekonferenz im Telekom Shop in der Schillergalerie
Die Deutsche Telekom hat am 12.11.2008 im Rahmen einer
Pressekonferenz über DSL in Striesen und Blasewitz
informiert. Dr. Georg Sporckmann, Leiter des Pilotprojektes
"GPON Dresden" sagte, dass beide Stadtteile die "modernsten
und schnellsten" Internetzugänge erhalten, die in
Deutschland für Privathaushalte angeboten werden.
Wie bereits im Juni 2008 angekündigt, werden derzeit in
ca. 2000 Gebäuden die für das GPON-Netz notwendigen
Verteilerkästen installiert. Diese stellen die Verbindung
zwischen dem bestehenden Glasfasernetz in Striesen und
Blasewitz und den Kupferkabeln in den Häusern her. Damit
erhalten die Kunden klassische DSL-Anschlüsse, bei denen
der größte Teil des Datenweges über Glasfaserleitungen
erfolgt.
Die ersten Anschlüsse sollen zum Ende des Jahres 2008
verfügbar sein. Ab Januar 2009 werden die großen
Wohngebäude der Genossenschaftswohnungen versorgt. Bis
Mitte 2009 sollen dann die anderen Wohngebäude Zug um Zug
ausgerüstet werden. Nach uns vorliegenden
Informationen erfolgt der Anschluss nach Anzahl der
Interessenten, die sich bei der Deutschen Telekom gemeldet
(Registrierung) haben.
Für die Registrierung werden folgende Varianten
angeboten:
| über das Internet: |
Formular im Internet
unter
www.telekom.de/striesen ausfüllen
|
| per Fax: |
ausgefülltes
Informationsblatt per Antwortfax an 0351 3190299
oder
|
| per Post: |
ausgefülltes
Informationsblatt per Post an
Telekom Shop Dresden, Schillergalerie, Loschwitzer
Straße 52, 01309 Dresden senden. |
Voraussetzung ist die Bereitschaft der jeweiligen
Hauseigentümer, die zusätzliche Technik und die
erforderliche Stromversorgung in ihren Gebäuden
installieren zu lassen. Bitte sprechen Sie Ihre
Hauseigentümer an, ob diese Bereitschaft vorliegt.
Trotz höherer
Investitionen sollen die Zugänge zu den üblichen Preisen
für DSL und VDSL angeboten werden.
Sie können sich auch unter folgender Rufnummer von der
Deutschen Telekom zu DSL in Striesen und Blasewitz beraten
lassen: (0351) 3138608.
Pressemitteilung Deutsche Telekom
T-Home startet Rollout für GPON-Technik in Dresden
12.11.2008
- Innovative Technologie schließt weiße Flächen in der
Breitbandversorgung
- Neuartige Technologie ermöglicht DSL-Ausbau in Gebieten
mit Glasfaser-Infrastruktur
- Ab Ende dieses Jahres Breitband-Anschlüsse für die ersten
der rund 27.000 Haushalte in
den Stadtteilen Striesen und Blasewitz verfügbar
- Anwohner können das gesamte Breitband-Angebot der
Deutschen Telekom nutzen
Breitband-Innovation in Dresden: Erstmals richtet die
Deutsche Telekom in der sächsischen Landeshauptstadt
DSL-Anbindungen in Häusern ein, die ab dem Hausanschluss
über Glasfaserleitungen (Fibre-to-the-Building, FTTB) an
das Telefonnetz angebunden sind. Dazu installieren die
Telekom Techniker direkt in den Gebäuden eine neue
Zugangstechnologie. Nach Abschluss der erforderlichen Bau-
und Montagearbeiten können ab Ende 2008 die ersten der rund
27 000 Haushalte in rund 3 500 Gebäuden der Dresdner
Stadtteile Striesen und Blasewitz per DSL mit
Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s (Megabit
pro Sekunde) im Internet surfen und mit den
Entertain-Komplettpaketen von T-Home die Möglichkeiten des
internetbasierten Fernsehens genießen. Die Deutsche Telekom
startet damit in Dresden ein bislang einmaliges technisches
Pilotprojekt für den weiteren Ausbau einer leistungsfähigen
Breitband-Infrastruktur.
Das Projekt ist Bestandteil der Initiative "Mehr Breitband
für Deutschland", mit der der Konzern den DSL-Ausbau in
bisher unversorgten Gebieten vorantreibt. Bislang ist es
aus technischen Gründen nicht möglich,
Hytas-Anschlussbereiche mit DSL zu versorgen, da die
DSL-Technologie auf Kupferleitungen basiert. Das
Pilotprojekt nutzt die sogenannten GPON-Technologie – die
Abkürzung steht im englischen für Gigabit Passive Optical
Network und bedeutet frei übersetzt "Glasfasernetzwerk bis
zum Haus". Bei dieser Technologie erfolgt die Installation
der erforderlichen Komponenten für die Zugangstechnik zum
Internet direkt am Hausanschluss. Zum Vergleich: Bei
"normalen" DSL-Anschlüssen sind die Netzwerkkomponenten in
den zentralen Verteilerkästen auf der Straße oder in der
nächstgelegenen Vermittlungsstelle untergebracht.
Der Transport der Internetdaten erfolgt mit einer neuen
Technik von der für Striesen und Blasewitz zuständigen
Betriebsstelle per Glasfaser zu den Endkunden. Die
Hausverkabelung selbst bleibt bei der neuen GPON-Technik
unverändert. An den geplanten bis zu 2 000
Netzschnittstellen in den Gebäuden erfolgt die Anbindung
der Kupferkabel, die zu den Telefonanschlüssen in den
einzelnen Wohnungen führen. Voraussetzung ist die
Bereitschaft der jeweiligen Hauseigentümer, die zusätzliche
Technik und die erforderliche Stromversorgung in ihren
Gebäuden installieren zu lassen. Bei den Kunden kommen wie
bei herkömmlichen DSL-Anschlüssen ein Splitter, ein
DSL-Router sowie gegebenenfalls der für den Empfang des
Fernsehens via DSL notwendige Media Receiver zum Einsatz.
"Mit der GPON-Technik testen wir eine weitere interessante
Alternative, Breitbandanschlüsse in noch nicht versorgten
Gebieten zu den Bürgern zu bringen", erläutert Dr. Georg
Sporckmann, Leiter des Pilotprojekts in Dresden. "Unsere
Labor- und Netztests im Frühjahr 2008 sind erfolgreich
verlaufen. Jetzt treten wir mit der Erprobung der neuen
Technik im Praxisbe-trieb in eine neue Phase." Ziel des
Pilotprojekts ist, in den bevölkerungsreichsten Stadtteilen
Dresdens umfassende Erfahrungen mit der Installation der
GPON-Technik, ihrer Eignung für moderne
Breitbandanwendungen wie Entertain und mit der Akzeptanz
der Kunden zu sammeln. Nach Abschluss des Pilotbetriebs
wird die Deutsche Telekom die Ergebnisse auswerten und eine
grundsätzliche Entscheidung zum künftigen Einsatz von GPON
treffen. Ein wesentliches Entscheidungskriterium ist die
Frage, ob sich durch die neue Technik die Anschlussbereiche
mit Glasfaser-Infrastruktur unter vertretbarem
wirtschaftlichen Aufwand mit DSL-Breitbandtechnik versorgen
lassen.
Die ersten Bewohner der beiden Dresdner Stadtteile können
ab Ende dieses Jahres alle Standard-Festnetzprodukte der
Deutschen Telekom nutzen – vom einfachen Telefonanschluss
bis hin zu den Entertain-Komplettpaketen von T-Home. Da in
den Gebäuden lediglich die Technik im Haus überbrückt
werden muss, stehen den Kunden die vollen Bandbreiten der
angebotenen Internetanschlüsse zur Verfügung.
Über den aktuellen Ausbaustand und die entsprechenden
Buchungsmöglichkeiten können sich interessierte Bürger im
Telekom Shop in der Schillergalerie, Loschwitzer Straße 52
informieren. Zusätzlich hat die Deutsche Telekom unter der
Telefon-Nummer 0800 330 3000 eine spezielle Hotline für
Informationen rund um das Pilotprojekt und Auftragswünsche
eingerichtet. Interessenten können sich zudem im Internet
unter www.telekom.de/striesen informieren und registrieren. |