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Aktuelles DSL in Striesen
17.9.2007
Deutsche Telekom sagt Überprüfung der Ausbaupläne
für Striesen zu
Antwort auf das Schreiben der CDU-Fraktion
Auf das Schreiben der CDU-Fraktion im Stadtrat der
Landeshauptstadt Dresden hat die Deutsche Telekom am
17.9.2007 geantwortet. Zunächst wird auf die in Striesen in
den 1990er Jahren verbaute Glasfasertechnik (HYTAS 94)
eingegangen, über die derzeit kein DSL oder VDSL möglich
ist. "Für den Ausbau mit Breitbandtechnik in Striesen wären
Investitionen im Millionen Eurobereich erforderlich." Als
Kostentreiber werden die Baumaßnahmen für das Verlegen von
Kupferkabel und Kabelverzweigern angegeben. Weiter heißt es:
"Unter diesen Bedingungen ist in Striesen ein
flächendeckender Breitband-Ausbau für die Deutsche Telekom
bisher wirtschaftlich leider nicht möglich."
Im zweiten Teil des Schreibens verweist die Deutsche
Telekom auf die von ihr angebotenen Alternativprodukte
T-DSL-via Satellit und Internetverbindungen über das
Mobilfunknetz. "Auch wenn derartige Produkte derzeit noch
etwas teurer als das Massenmarktprodukt T-DSL sind. kann
die Deutsche Telekom mit dem genannten Produktportfolio
grundsätzlich alle Bürger und Unternehmen breitbandig
versorgen. Bei den Diskussionen über Breitbandversorgung
werden gerade diese alternativen Lösungen jedoch häufig
vergessen."
Der für uns wichtigste Teil des Schreibens enthält eine
Passage mit der Zusage der Deutschen Telekom, den Ausbau
des Stadtteiles Striesen mit DSL erneut zu überprüfen. Es
wird ausgeführt, "dass die Deutsche Telekom an Lösungen für
eine Breitbandversorgung zumindest eines Teils von Striesen"
arbeitet. Wenn also der "Überbau mit Kupfer" (Aufbau eines
Kupfernetzes) aus Kostengründen nicht erfolgen soll, so ist
offensichtlich geplant, die Glasfaserleitungen mit neuer
Systemtechnik für DSL zu ertüchtigen. Abschließend gibt die
Deutsche Telekom an, bis Ende 2008 eine geeignete
technische Lösung entwickeln und pilotieren zu wollen.
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